Wo bleibt die Hilfe?

Ich bin sprachlos.

Wir leben in einer gloablisierten Welt, wo man in wenigen Stunden an fast jeden Punkt der Erde gelangen kann.

Wo es möglich ist, morgens in Paris zu frühstücken und das Abendessen in New York einzunehmen.

Augenscheinlich ist es aber nicht möglich, innerhalb von 5 Tagen ausreichende Hilfe und Erstversorgung in ein Katastrophengebiet zu schicken.

Am Flughafen in Port-au-Prince lagern bereits Lebensmittel und Medikamente, sie können aber angeblich wegen logistischer Schwierigkeiten nicht ausgegeben werden. Ja, herrje... ist es denn so schwierig ein paar Hubschrauber vollzuladen und über schwer zugänglichen Gebieten erst einmal das Notwendigste abzuwerfen?

Wasser und Medikamente, zum Beispiel?

Das mag vielleicht nur ein Tropfen auf dem heissen Stein sein, würde aber vielen Menschen zum Überleben verhelfen.

Heute wurde über ein Altersheim berichtet, das am Rande von Port-au-Prince vom Beben zerstört wurde, dessen Bewohner aber zum größten Teil lebend gerettet werden konnten. Diese alten, teilweise völlig abgemagerten Menschen liegen nun auf offener Strasse und verhungern, weil ihnen niemand Hilfe leistet.

Da stellt man sich doch die Frage,:

"Sollen die meisten armen und verletzten Menschen erst einmal sterben, bevor man beginnt den Überlebenden zu helfen, damit man nicht zuviele Resourcen... pardon... vergeudet?"

Ich finde es erschütternd!

Ladyhawk am 18.1.10 19:25

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